Ausbau JVA Iserlohn: Hilfe für Familien gefordert

Gefängnismauer nahe an Wohnhäusern

Ausbau JVA Iserlohn: Hilfe für Familien gefordert

  • SPD fordert Hilfe für 144 Betroffene
  • Ausbau der JVA Grund für Umzug
  • Einige Mieter haben Widerspruch eingelegt

Das Land NRW soll helfen, neue Wohnungen für die Familien zu finden, die wegen des Umbaus der JVA in Drüpplingsen umziehen müssen. Das hat die SPD-Fraktion in Iserlohn im Planungsausschuss gefordert.

Sie will, dass die Stadt den Bauplänen des Landes erst zustimmt, wenn dieses sich an der Wohnungssuche beteiligt.

43 Familien, insgesamt 144 Drüpplingser, verlieren nach den Plänen ihr Zuhause. Sie bewohnen die landeseigenen Reihenhäuser und Bungalows, die für den Um- und Neubau des Jugend-Gefängnisses abgerissen werden sollen.

Anfang November wurde ihnen gekündigt, Ende Juli nächsten Jahres sollen sie ausziehen. Einige Mieter haben über einen Anwalt Widerspruch gegen die Kündigung eingelegt.

Stand: 29.11.2018, 11:31