Tod nach Narkose: Obduktion bringt keinen Aufschluss

Eine Schere wird von einer Hand gehalten

Tod nach Narkose: Obduktion bringt keinen Aufschluss

  • 14-Jähriger stirbt nach Narkose-Einleitung
  • Obduktion kann Ursache nicht klären
  • Staatsanwaltschaft lässt medizinisches Gerät untersuchen

Aus noch ungeklärter Ursache ist am Mittwoch (21.11.18) ein 14-jähriger Junge aus Gütersloh gestorben. Auch die Obduktion am Montag (26.11.2018) brachte keine Aufschlüsse. Die Staatsanwaltschaft plant, die bei der Narkose benutzten Geräte von einem Gutachter untersuchen zu lassen.

Kind stirbt in Kinderklinik in Bielefeld

Während einer Routine-Operation am Dienstag (20.11.18) in einem Krankenhaus in Gütersloh war es bei der Narkotisierung zu Komplikationen gekommen. Ein Mitarbeiter des Krankenhauses hatte sich nach dem Vorfall bei der Polizei gemeldet. Der Junge sei direkt in die Kinderklinik nach Bielefeld gebracht worden.

Doch auch dort konnte er nicht gerettet werden und starb einen Tag später, so die Polizei. In einer Mitteilung drückte die Gütersloher Klinik ihr Mitgefühl gegenüber der Familie des Verstorbenen aus. Bei der medizinischen Aufklärung werde sie die Polizei uneingeschränkt unterstützen.

Kein Strafverfahren eingeleitet

Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen aufgenommen. Laut einer Sprecherin handelt es sich um eine routinemäßige Untersuchung, die bei ungewöhnlichen Todesumständen üblich ist. Ein Strafverfahren wurde nicht eingeleitet.

Stand: 27.11.2018, 10:01