Integrationsbegleiterinnen in OWL-Kitas erfolgreich

Symbolbild Kita

Integrationsbegleiterinnen in OWL-Kitas erfolgreich

  • Erfolgsbilanz des AWO-Modellprojekts
  • Ausweitung auf NRW geplant
  • Einwanderinnen helfen mit ihren Erfahrungen

Das Projekt "Integrationsbegleiterinnen in Kitas" ist ein Erfolg. Diese Bilanz zieht die Arbeiterwohlfahrt, kurz AWO, knapp drei Jahre nach dem Start des Modellprojektes in Bielefeld. Insgesamt arbeiten in der ganzen Region mittlerweile knapp 30 Integrationsbegleiterinnen. Das Projekt soll deshalb nun auf ganz NRW ausgeweitet werden.

Einwanderungen helfen mit persönlichem Hintergrund

Die Frauen kommen aus Syrien, Rumänien oder Russland und haben alle eine eigene Einwanderungsgeschichte, auch ihre Fluchterfahrungen sind sehr individuell. Die Frauen vermitteln zwischen den Kindern, ihren Familien und den Erziehungskräften in der Kita, insbesondere bei sprachlichen und kulturellen Fragen.

Integrationsbegleiterinnen haben Perspektive

Für die Kitas sind die Integrationsbegleiterinnen eine Bereicherung, sagt die AWO. Die Integrationsbegleiterinnen seien wichtige Identifikationsfiguren für die Kinder, heißt es auch in einer Mitteilung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW. Vorteil für die Teilnehmerinnen: Ihnen wird eine gute berufliche Perspektive geboten.

Alle NRW-Kommunen sollen Integrationsbegleiterinnen einsetzen

Das Projekt ist vor dem Hintergrund der zunehmenden Einwanderung geflüchteter Familien entstanden. Die Landesregierung möchte, dass zukünftig alle Kommunen in NRW Integrationsbegleiterinnen schulen und einsetzen können.

Geflüchtete: Kitabesuch hilft bei Integration

COSMO Daily Good News 31.10.2019 01:51 Min. Verfügbar bis 30.10.2020 COSMO

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Stand: 04.12.2019, 06:48