Münster arbeitet weiter am Hochwasserschutz

5 Jahre nach dem Großen Regen in Münster Lokalzeit Münsterland 26.07.2019 03:15 Min. Verfügbar bis 26.07.2020 WDR

Münster arbeitet weiter am Hochwasserschutz

  • Maßnahmen kosten 30 Millionen Euro
  • Neue Kanalrohre und Bachdurchlässe
  • 100-prozentiger Schutz nicht möglich

Fünf Jahre nach dem Jahrhundertregen arbeitet die Stadt Münster weiter am Hochwasserschutz. Bislang hat sie Maßnahmen für acht Millionen Euro umgesetzt - geplant sind insgesamt 30 Millionen.

Maßnahmen zum Schutz

Mehrere Menschen, die mit Spaten vor einem großen Betonrohr in einem Erdhaufen schaufeln

In Nienberge war im Juni Spatenstich für einen größeren Tunnel

In den Stadtteilen von Münster, wo die Regenflut am 28. Juli 2014 die größten Schäden verursachte, in Nienberge und Kinderhaus, hat sich viel getan. Hier hat die Stadt die Rohre der Regen- und Abwasserkanäle sowie Durchlässe für Bäche erneuert und zum Teil auch vergrößert.

Ein kleiner Fluss in einer Auenlandschaft mit Bäumen und Wiesen

Die Aa entlang der Kanalstraße in Münster wurde bereits renaturiert

Auch das Flussbett der Aa wurde in Teilen renaturiert. Und es wird weitergebaut. An der Kanalstraße in Münster entsteht zur Zeit für acht Millionen Euro ein neues Regenwasserpumpwerk.

Kein 100-prozentiger Schutz

Allerdings: Würde ein Jahrhundertregen wie vor fünf Jahren auf Münster niedergehen, würde die Stadt wieder in den Fluten versinken. Dagegen könne man sich einfach nicht schützen, hieß es im städtischen Tiefbauamt.

Bei dem Jahrhundertregen kamen zwei Menschen ums Leben, Tausende verloren ihr Hab und Gut, auch in Greven. Damals entstand ein Sachschaden von mehreren 100 Millionen Euro.

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Stand: 26.07.2019, 20:00