Nach Flutkatastrophe: Neue Hoffnung in Altena

Vom Hochwasser betroffene Familie 04:03 Min. Verfügbar bis 14.10.2022

Hochwasserschäden werden Stück für Stück aufgeräumt

Nach Flutkatastrophe: Neue Hoffnung in Altena

Drei Monate nach der Hochwasserkatastrophe in Südwestfalen bekommen Betroffene und Helfer:innen die Flutschäden langsam in den Griff. Trotzdem gibt es noch viel zu tun.

Der Wiederaufbau wird noch Jahre dauern. Grundstücksbesitzer:innen, Freiwillige, Bauarbeiter:innen und Mitarbeiter:innen von Betriebshöfen schuften täglich, um die Schäden zu beheben. Auch im Grennigloher Weg in Altena kämpfen die Anwohner:innen noch gegen die Folgen des Unwetters - mithilfe der Stadt.

"Endlich geht es aufwärts"

Böschung mit frischer Erde.

Frische Erde im Vorgarten der Lipinskis

Danny Lipinski ist dafür sehr dankbar: "Hier ist eine Firma beauftragt worden. Von der Stadt. Die hat das ganze Geröll hier mit Baggern abgeholt. Haben neuen Mutterboden aufgezogen und sogar noch Rasen gesät."

Ingenieure sollen helfen

Zimmer

Das Zimmer von Sohn Justin haben sie zuerst renoviert, damit er nicht mehr auf dem Sofa schlafen muss.

Auch seine Frau Nicole ist froh über die Veränderung. "Jeden Tag hat sich was neues verändert. Man freut sich einfach." In Altena sollen jetzt externe Ingenieure der Stadt bei der Aufnahme der Schäden und dem Wiederaufbau helfen. Allein hier wird der Schaden auf mehr als 60 Millionen Euro geschätzt.

Hochwasser verursachte Millionenschaden

Vorgarten

Der Grennigloher Weg kurz nach der Katastrophe.

Lenne und Volme haben in vielen Orten im Märkischen Kreis Schäden angerichtet. Nach Angaben von Straßen NRW sind aktuell immer noch neun Straßen teilweise oder ganz gesperrt. Zum Beispiel zwischen Werdohl und Neuenrade. Dort war nach dem Hochwasser die Fahrbahn weggebrochen und wird jetzt aufwendig saniert.

Stand: 14.10.2021, 12:49