Erstmals zivile Teilnehmer bei Bundeswehr-Wettkampf

Ein Soldat in Tarnuniform läuft duch einen Wald

Erstmals zivile Teilnehmer bei Bundeswehr-Wettkampf

  • 32. Hochsauerlandmarsch der Bundeswehr
  • Erstmals zivile Teilnehmer bei dem Wettbewerb
  • 30 Vierer-Teams in Hallenberg am Start

Marschieren, Schießen, Klettern, Geländeparcours überwinden - zum Bundeswehr-Wettbewerb "Hochsauerlandmarsch" sind am Samstag rund 120 Teilnehmer angetreten. Auf der 18,5 Kilometer langen Strecke in Hallenberg im Hochsauerlandkreis warten körperlich anspruchsvolle Aufgaben auf die Vierer-Teams, wie ein Sprecher des Landeskommandos NRW der Bundeswehr sagte.

Erstmals stehe der internationale Wettkampf auch zivilen Mannschaften sowie der Polizei, Rettungsdiensten oder auch der Justiz offen. Unter den Teilnehmern sind neben Soldaten diesmal auch Kräfte von Polizei und Bundespolizei, Feuerwehr und Maltesern vertreten.

Teilnehmer aus der ganzen Welt

Es gebe viele Berührungspunkte zwischen Bundeswehr, Polizei, Rettungskräften und Hilfsorganisationen wie dem THW, betonte der Sprecher. "Im Alltag kooperieren wir ja auch viel. Daher wird der Wettbewerb jetzt auf breitere Beine gestellt, um die Teamfähigkeit und den Austausch noch zu fördern."

Teilnehmer aus den USA, Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz kämpfen ebenfalls um den Pokal. Rund 14.000 Soldaten und Reservisten hätten bisher insgesamt mitgemacht. Der Wettbewerb findet jetzt zum 32. Mal statt.

Retten, Schießen, Marschieren

Vier Soldaten besprechen sich vor dem Start des Hochsauerlandmarschs

Insgesamt 30 Vierer-Teams gingen bei der 32. Auflage des Hochsauerlandmarsches in Hallenberg an den Start. Gemeinsam mussten sie eine Strecke von insgesamt 18,5 Kilometern bewältigen.

Insgesamt 30 Vierer-Teams gingen bei der 32. Auflage des Hochsauerlandmarsches in Hallenberg an den Start. Gemeinsam mussten sie eine Strecke von insgesamt 18,5 Kilometern bewältigen.

Doch nicht nur die Länge und das Marschgepäck sind eine Herausforderung bei dem Bundeswehr-Wettkampf. An einzelnen Stationen auf dem Marsch müssen die Teilnehmer unter Hindernissen hindurch kriechen ...

... oder über Holzwände klettern.

An einer Station muss eine bestimmte Distanz mit Hilfe einer Seilbahn überwunden werden. Eine Aufgabe, die den einen oder anderen Teilnehmer sicher etwas Überwindung kostet.

Natürlich wird auf einem Bundeswehr-Wettkampf auch geschossen.

Die Punktezahl auf der Zielscheibe fließt genauso in die Endwertung ein, wie die Bewältigung der anderen Aufgaben und die Zeit, die für den kompletten Marsch gebraucht wird.

Vor allem die Station, bei der eines der vier Mannschaftsmitglieder von den anderen drei gerettet und transportiert werden muss, kostet Kraft und Zeit.

Stand: 06.04.2019, 10:38