Große Ausstellung zum menschlichen Gehirn in Münster

Grafische Darstellung eines Gehirns in Blautönen.

Große Ausstellung zum menschlichen Gehirn in Münster

  • Deutschlandweit größte Ausstellung zum Gehirn
  • Ausstellung lädt zum Mitmachen ein
  • Einsteins Gehirn unter den Exponaten

Das LWL-Naturkundemuseum in Münster hat am Dienstag (26.06.2018) die deutschlandweit größte Ausstellung über das Gehirn vorgestellt. Ab dem kommenden Freitag zeigt das Museum in 13 verschiedenen Themenbereichen die Leistungsfähigkeit des menschlichen und des tierischen Gehirns.

Ausstellung zum Anfassen

"Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" - so lautet der Titel der einzigartigen Ausstellung. Im Mittelpunkt steht dabei das eigene Erleben, viele Ausstellungsstücke laden zum Anfassen und Berühren ein.

In einem Ausstellungsraum steht ein hölzernes Bett mit Moskitonetz, darin liegt eine schlafende, weibliche Puppe unter einer Bettdecke.

Auch im Schlaf lernt das menschliche Gehirn

Der Hintergrund ist dabei streng wissenschaftlich und soll die verschiedenen Aspekte der Hirnleistungen verdeutlichen. So erfährt der Besucher zum Beispiel, was das menschliche Gehirn während des Schlafes alles verarbeitet.

Besondere Exponate

In einem Ausstellungsraum steht im Hintergrund das Modell einer Weltkugel. Im Vordergrund eine Büste aus weißem Kunststoff.

Auch ein Filmroboter ist zu sehen

Und auch die Zukunft wird beleuchtet: Ein Teil der Ausstellung befasst sich mit der Entwicklung von künstlichen Intelligenzen. Besonders stolz ist das Museum auf ein Original-Exponat, den Maschinen-Mensch MM7, der in den 1960er Jahren für Aufsehen sorgte, weil er Türen öffnen und Fußböden fegen konnte. Der Roboter aus dem Hollywood-Film "I, Robot" mit Will Smith ist ebenfalls zu sehen.

Einsteins Gehirn zu sehen

eine Hand hält eine Hirnscheibe vor einem Foto von Einstein

Ein winziges Stück Gehirn von Albert Einstein

Ein etwas makaberes Highlight der Ausstellung ist eine echte Gehirnschnitte - von niemand Geringerem als dem großen Albert Einstein.

Die Ausstellung ist bis Herbst 2019 zu sehen.

Stand: 26.06.2018, 14:34