OWL: Corona-Hilfsfonds für bedürftige Studierende

Studenten im Labor der Uni Paderborn

OWL: Corona-Hilfsfonds für bedürftige Studierende

  • Bis zu 500 Euro aus Corona-Hilfsfonds
  • 40.000 Euro Spendengelder in Detmold
  • Rektor Grosse: "Die Not Studierender ist groß"

Die Technische Hochschule OWL verlängert ihren Hilfsfonds für Studierende, die wegen der Corona-Krise nicht jobben können und finanzielle Unterstützung brauchen. Bis Ende Mai können in Not geratene Studierende 350 Euro beantragen, um Miete oder Lebensmittel zu bezahlen.

Bis 450 Euro für Paderborner Studierende

Die Uni Paderborn hilft für Studierenden mit bis zu 450 Euro. Anträge können seit Donnerstag (07.05.2020) eingereicht werden. Die Universitätsgesellschaft hat zusammen mit dem AStA und der Universität einen Corona-Hilfsfonds eingerichtet. Wenn Studierende aufgrund der Corona-Krise nachweislich in eine finanzielle Notlage geraten sind, können sie eine Förderung erhalten. Der Fond wird durch Spenden finanziert.

Darlehen bis zu 1.000 Euro in Bielefeld

An der Uni Bielefeld vergibt der Allgemeine Studierendenausschuss zinslose Darlehen von bis zu 1.000 Euro. Auch die Hochschule für Musik in Detmold bietet bedürftigen Studierenden finanzielle Hilfen an. Sie hat am Mittwoch (06.05.2020) mitgeteilt, dass erste Gelder vergeben worden sind.

Noch mehr Corona-Hilfen - "diesmal muss es sein"

WDR 5 Morgenecho - Kommentar 24.04.2020 02:02 Min. Verfügbar bis 23.04.2021 WDR 5 Von Anne Schneider


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Finanzielle Engpässe durch ausgefallende Nebenjobs

„Durch die Pandemie entstehen finanzielle Engpässe, bedingt durch den Wegfall studentischer Nebenjobs. Dazu kommt, dass Familien durch den Verlust von Arbeitsplätzen betroffen sein können. Damit fällt auch die Unterstützung der Eltern weg“, sagt Heike Käferle, Vorsitzende der Paderborner Universitätsgesellschaft. Mit dem Geld aus dem Fonds können notwendige Ausgaben wie Miete, Krankenversicherung oder Lebensmittel gezahlt werden.

Erste Hilfsgelder vergeben

Studierende der Detmolder Hochschule für Musik

Studierende der Detmolder Hochschule für Musik am Marimbaphon

An der Hochschule Detmold sind bereits Spenden in Höhe von 40.000 Euro für den Hilfsfonds zusammen gekommen. Die Vergabekommission, die über die Förderanträge entscheiden musste, nahm eine erste Verteilung vor. Von den 750 immatrikulierten Studierenden der Hochschule haben 99 eine finanzielle Unterstützung beantragt.

Viele Anträge in Detmold eingegangen

Die hohe Anzahl an Anträgen habe gezeigt, wie groß die Not bei den Studierenden ist, so der Rektor der Hochschule für Musik, Prof. Dr. Thomas Grosse: „Alle Mitglieder der Auswahlkommission hat diese Ausnahmesituation sehr betroffen gemacht." Der Fonds zahlt Studierenden mit Corona-bedingten finanziellen Problemen bis zu 500 Euro. Der größte Teil kann aus dem Corona-Notfallfonds gefördert werden.

S.O.S. Wirtschaft: Wer wird gerettet? phoenix runde 05.05.2020 46:06 Min. Verfügbar bis 05.05.2025 Phoenix

Stand: 08.05.2020, 10:01