Großflugzeug startet in Paderborn mit medizinischen Hilfsgütern

Corona-Hilfspakete werden am Flughafen Paderborn verladen und nach Namibia geschickt

Großflugzeug startet in Paderborn mit medizinischen Hilfsgütern

Am Paderborner Flughafen werden seit einigen Tagen Einmal-Handschuhe, Schutzmasken und anderes Material verladen und von dort aus nach Namibia geflogen. Am Mittwoch startet eine der Frachtmaschinen.

Insgesamt sechs Transportflüge mit Airbus A340 sind geplant. Ziel: Die namibische Hauptstadt Windhoek. Dort steigen im Moment die Corona-Zahlen stark an. Die Maschinen sollen mehr als 200 Tonnen Material von Büren-Ahden aus, dem Standort des Paderborner Airports, in den Süden Afrikas bringen.

Scannen, Laden, Packen - viel Arbeit auf dem Flughafen

Die medizinische Fracht muss vorher durch die Röntgen-Scanner laufen und dann in Kleinstarbeit in die riesigen Flieger geladen werden - pro Flug knapp 35 Tonnen.

Insgesamt müssen die Mitarbeitenden - verteilt auf die Flüge - 23.000 Pakete voller Mundschutz-Masken und Einmal-Handschuhe verladen.

Vierstrahlige Frachtmaschinen selten zu sehen

Für den kleinen Paderborner Flughafen sind solche Menge etwas Besonderes; schließlich ist es das erste Mal, dass eine solche Export-Aktion in Büren stattfindet.

Aber auch die Frachtmaschinen sind für den Airport ungewöhnlich. Denn die Airbus A340 sind vierstrahlige Großraumflugzeuge mit Ausmaßen, die nur sehr selten auf dem Rollfeld zu sehen sind.

Stand: 28.07.2021, 10:56