Keine neuen Fälle von Rinder-Herpes im Kreis Borken

Holstein-Friesian-Rinder im Stall hinter Stahlstreben.

Keine neuen Fälle von Rinder-Herpes im Kreis Borken

  • Keine weiteren Verdachtsfälle
  • Untersuchungen gehen weiter
  • Endergebnisse erst Mitte März

Im Kreis Borken sind bisher keine neuen Herpes-Fälle bei Rindern entdeckt worden. Die Untersuchungen zu der Tierseuche dauern allerdings noch an, teilte die Kreisverwaltung am Donnerstag (14.02.2019) mit.

300 Rinder vorzeitig geschlachtet

Auf drei Höfen im Kreis Borken mussten vor wenigen Tagen rund 300 Rinder vorzeitig geschlachtet werden. Die Tiere waren mit dem Herpes-Virus BHV1 infiziert. Entdeckt worden war das Virus bei routinemäßigen Kontrollen. Weil die Herpes-Infektion in der Regel ohne Krankheitssymptome verlaufe, würden die Tierhalter die Ansteckung oft nicht bemerken. Für Menschen bestehe keine Gefahr.

Kontakte werden überprüft

Die Veterinäre untersuchen nun weitere Höfe, die mit den jetzt betroffenen Beständen Kontakt hatten. Sie prüfen außerdem, ob sich das Herpes-Virus über Futtermittel-Lieferanten oder Tierärzte vielleicht auf andere Rinderbestände übertragen hat. Die Ergebnisse aller Nachkontrollen werde man etwa Mitte März haben, so die Kreisverwaltung.

Stand: 15.02.2019, 09:42

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