Löhner Wald von Rußrindenpilz betroffen

Unter der Rinde sitzt der Rußrindenpilz

Löhner Wald von Rußrindenpilz betroffen

  • 200 Ahornbäume betroffen
  • Ausbreitung der Rußrindenkrankheit
  • Krankheit auch für Menschen gefährlich

Die Stadt Löhne wird in den nächsten Wochen viele Bäume verlieren. Rund 200 Ahorne müssen gefällt werden. Sie sind Opfer der Rußrindenkrankheit. Die sterben langsam ab und können Anwohner gefährden.

Gefährliche Pilzsporen

Da es in der Stadt Löhne wenig Wald gibt, ist es besonders unglücklich, dass gleich 200 Bäume verschwinden müssen. Doch der aus Nordamerika eingeschleppte Rußrindenpilz und die lange Trockenheit haben die Ahorne stark geschädigt. Sie könnten umkippen.

Auch für Menschen ist die Rußrindenkrankheit nicht ungefährlich. Das Einatmen von Pilzsporen kann zu Reizhusten, Fieber oder sogar zu einer Lungenentzündung führen.

Ahornbäume leiden am Russrindenpilz - und Menschen auch

WDR 5 Quarks - Hintergrund 23.05.2019 09:10 Min. Verfügbar bis 22.05.2024 WDR 5

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Mehrere Regionen betroffen

Auch in Herford sind mehrere Bäume betroffen und werden bald gefällt. In Bielefeld ist das bereits geschehen. Vom Rußrindenpilz betroffene Ahorne gibt es auch im südlichen Kreis Paderborn.

Stand: 18.10.2019, 11:00