Herford: Umsatzeinbruch bei Modekonzern Ahlers

Gebügelte Hemden auf Bügeln am Kleiderständer

Herford: Umsatzeinbruch bei Modekonzern Ahlers

Der börsennotierte Männermoden-Hersteller Ahlers aus Herford hat das schlechteste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte hinter sich.

Wegen der Corona-Krise ist der Umsatz nach Unternehmsangaben um knapp 30 Prozent auf 151 Millionen Euro eingebrochen. Vor allem der Verkauf von Anzügen und Hemden hat abgenommen. Ahlers produziert Marken wie Pierre Cardin, Baldessarini und Otto Kern.

Online-Verkauf soll ausgebaut werden

Aber auch bei sportlicher Kleidung und Jeans ging der Umsatz zwischen 20 und 30 Prozent zurück. Der Online-Verkauf nahm dabei zu. Er soll mit Personal und Geld weiter ausgebaut werden.

Ahlers rechnet damit, dass der Umsatz im zweiten Quartal dieses Jahres wieder steigen wird. Um sich abzusichern, hat das Unternehmen gerade eine zweite Landesbürgschaft von mehr als acht Millionen Euro erhalten.

80 Stellen abgebaut

Schon in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019/20 war der Umsatz des Unternehmens um 32 Prozent auf knapp 109 Millionen Euro eingebrochen. Ahlers musste dadurch von Dezember bis August einen Verlust von knapp 11 Millionen Euro ausweisen. Die Ahlers AG plante zudem im September 2020 den Abbau von 80 Stellen.

Ende 2020 beschäftigte die Alhlers AG nach eigenen Angaben 1724 Mitarbeiter, davon 483 in Deutschland.

Stand: 16.03.2021, 11:08