Umsatz bei Hella in Lippstadt gesunken

Gelbe Flaggen, großes Schild und Fabrikgebäude von Hella

Umsatz bei Hella in Lippstadt gesunken

  • 3,2 Prozent Umsatz-Minus bei Hella
  • Gutes Amerika-Geschäft federt Minus ab
  • Vorerst keine neuen Stellen

Die weltweit nachlassende Konjunktur im Automobilsektor belastet auch den Zulieferer Hella in Lippstadt. Der Umsatz des Scheinwerfer- und Autoelektronikherstellers sank im ersten Geschäftshalbjahr 2019/2020 um 3,2 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro.

Einbrüche in Europa und China

Der Gewinn vor Steuern sank damit um 13 Prozent auf 257 Millionen Euro, sagte der Geschäftsführer am Dienstag (14.01.2020) in der Pressekonferenz. Besonders groß seien die Einbrüche in Europa und China.

Aber durch das gute Amerika-Geschäft habe Hella das Minus abfedern können. Unterm Strich habe das Unternehmen besser abgeschnitten als das Marktumfeld. Die Autoproduktion sank weltweit nämlich doppelt so stark wie der Umsatz bei Hella.

Das Unternehmen will bei sinkender Nachfrage im Jahr 2020 weiter beim Personal sparen. Es würden vorerst keine neuen Stellen geschaffen, hieß es in der Pressekonferenz.

Stand: 14.01.2020, 18:29