Riesiger Heißluftballon aus Warstein über der jordanischen Wüste

Heißluftballon-Festival in Jordanien

Riesiger Heißluftballon aus Warstein über der jordanischen Wüste

Zwei Ballonpiloten aus Warstein waren mit einem Ballon in Form einer Sonnenblume bei der ersten Montgolfiade in Jordanien dabei.

Erstmals wurde in der jordanischen Wüste eine Montfolfiade ausgerichtet. Ein Piloten-Team aus Warstein hatte dabei einen besonderen Heißluftballon im Gepäck: eine 32 Meter hohe Sonnenblume. Für den heimischen Ballonsportverein aus Warstein und für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes.

Der Hingucker: die Warsteiner Sonnenblume

Torsten und seine Co-Pilotin

Torsten Sprenger und Sabrina Heer

"Es war toll, es war aufregend und es waren Ballonfahrten, die wie nie vergessen werden," sagt Sabrina Heer. Gerade ist sie mit mit ihrem Pilotenkollegen Torsten Sprenger aus Jordanien zurückgekommen. Fast 24 Ballone waren dort zur Montgolfiade eingeladen. "Wir waren mit unserer Riesen-Sonne schon der besondere Hingucker."

Ballonfahrt über die Wüste in Jordanien

Blick aus dem Korb der Sonnenblume

Sabrina Heer ist noch nicht lange Pilotin und kannte das Ballonfahren bisher nur aus dem Sauerland und aus den Alpen. "Es war morgens sehr kalt und dann wurde es ganz schnell sehr heiß," erinnert sie sich an die Zeit in Jordanien.

Besondere Bedingungen in Jordanien

Ein Heißluftballon mitten in der Wüste

Sonnenblume in der Wüste

Das ist auch für erfahrende Ballonpiloten wie Torsten Sprenger nicht ohne: Gerade an den Bergen entstanden viele ungewöhnliche Winde. Dazu kam, dass morgens im Stockdunkeln aufgerüstet wurde. "Wir waren ja noch nie da. Eigentlich wussten wir nie so richtig, wohin die Reise geht."

Heißluftballon-Festival in Jordanien

Ballons beim Nightglow

Neben den tollen Landschaften hat das Pilotenteam besonders die Gastfreundschaft begeistert. "Vieles ist anders bei uns, auch Pünktlichkeit wird anders definiert - aber wenn man sich darauf einlässt, ist es großartig." Besonders das Welterbe "Felsnekropole und Ruinen in Petra" bewegte sie.

Erste Montgolfiade in Jordanien

"Wir erleben als Ballonfahrer viele wunderschöne Momente. Aber da hat noch einmal alles getoppt." Zwei Starts waren in der Woche möglich. Einmal war es zu windig, ein anderes Mal gab es Missverständnisse mit den angeheuerten Fahrern. "Bevor wir riskieren mußten, irgendwo in der Wüste nicht abgeholt zu werden, sind wir an dem Tag lieber am Boden geblieben."

Stand: 11.10.2021, 07:25