Lemgo: Harte Strafen nach Angriff auf Schiedsrichter

Ein Schiedsrichter zeigt die rote Karte

Lemgo: Harte Strafen nach Angriff auf Schiedsrichter

  • Brüder beleidigten und verletzten Schiedsrichter bei Kreisligaspiel
  • Urteil soll ein Zeichen gegen Gewalt im Fußball setzen
  • Angriff ist auf Handyvideo zu sehen

Das Amtsgericht Lemgo hat am Donnerstag (28.05.2020) zwei Amateurfußballer zu harten Strafen verurteilt. Ein Spieler erhielt fünf Monate Haft auf Bewährung und muss außerdem 3.600 Euro an eine Stiftung zahlen. Der andere Beschuldigte bekam eine Geldstrafe in Höhe von 4.500 Euro.

Schwere Verletzung an Schulter

Die beiden Brüder (29 und 26 Jahre) hatten während eines Kreisligaspiels den Schiedsrichter beleidigt und dann zu Boden gestoßen. Auf einem Handyvideo ist zu erkennen, wie die beiden den Schiedsrichter angegriffen haben. Der hatte sich dabei schwer an der Schulter verletzt.

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"Schiedsrichter müssen geschützt werden", sagte der Richter. Er hatte sogar Haftstrafen ohne Bewährung in Erwägung gezogen, sah nach den Geständnissen der Spieler aber davon ab.

Stand: 28.05.2020, 18:32

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