Rheda-Wiedenbrück: Tönnies unterstützt Videoüberwachung in Schlachthöfen

Rheda-Wiedenbrück: Tönnies unterstützt Videoüberwachung in Schlachthöfen

  • Tönnies verlangt einheitliche Regelung
  • Kameras in Schlachthöfen sollen Transparenz schaffen
  • Überwachung findet Unterstützung in der Politik

Deutschlands größter Schlachtkonzern, die Tönnies-Holding in Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh, fordert, dass alle Schlachthöfe mit Kameras überwacht werden. Ein Sprecher sagte dem WDR am Mittwoch (16.01.2019), das Unternehmen unterstütze damit eine Initiative des NRW-Verbraucherschutz-Ministeriums.

"Mehr Transparenz" durch Kameras

Tönnies will eine einheitliche Regelung. Der Fleischkonzern hat bereits an allen Standorten eine Videoüberwachung in den tierschutzrelevanten Bereichen, sagt ein Sprecher. Sie soll mehr Transparenz gewährleisten.

NRW-Umweltministerin befürwortet Videoüberwachung

Die NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser forciert die Überwachung, um den Tierschutz zu verbessern. Im Umweltausschuss des Landtages hat sie dazu am Mittwoch (16.01.2018) Stellung genommen.

Es müsse aber sichergestellt werden, dass der Datenschutz für Schlachthof-Mitarbeiter eingehalten wird. Das Ministerium will darüber auch mit Vertretern der Schlachtwirtschaft reden. Ob und wann eine Entscheidung kommt, ist noch offen.

Videoüberwachung für Schlachthöfe? Westpol 18.11.2018 UT DGS Verfügbar bis 18.11.2019 WDR

Stand: 17.01.2019, 08:02

Kommentare zum Thema

1 Kommentar

  • 1 Schmidt M. 18.01.2019, 06:55 Uhr

    Sehr gut, es wurde auch Zeit!