Großbrand in Rietberg - keine Schadstoffe freigesetzt

Großbrand in Rietberg

Großbrand in Rietberg - keine Schadstoffe freigesetzt

Nach einem Brand in der Lagerhalle eines holzverarbeitenden Betriebs in Rietberg (Kreis Gütersloh) gibt es laut Polizei bisher keine Hinweise auf ausgetretene gefährliche Substanzen.

Eine Sprecherin der Gütersloher Kreispolizei sagte am Donnerstag, das Landesumweltamt habe im weiteren Umkreis Proben genommen. Es seien nach derzeitigem Stand aber keine gesundheitsgefährdenden Stoffe nachgewiesen worden.

Keine Verletzten, aber Millionenschaden

Bei dem Feuer am Dienstag hatte es eine starke Rauch- und Rußentwicklung gegeben. Die Lagerhalle der Möbelfirma war komplett ausgebrannt. Verletzt wurde niemand. Die Polizei spricht von einem Millionenschaden.

Rückstände einer Isolierschicht weggeweht

Bei dem Feuer seien Rückstände einer Isolierschicht weggeweht worden und hätten sich bis Verl verbreitet. Das Land untersucht die Rückstände noch bis Ende der Woche.

Das nordrhein-westfälische Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz hatte Anwohner deshalb zunächst geraten, nur notwenige Flächen von Brandrückständen zu reinigen, zum Beispiel den Weg zur Haustür; und dies auch nur mit Handschuhen und Schaufel.

Ermittlungen zur Brandursache laufen noch

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern laut Polizei noch an. Teile der Halle seien einsturzgefährdet, man habe sie bisher nicht betreten können. Brandexperten waren bereits am Dienstag vor Ort. Derzeit werden noch Zeugen vernommen.

Stand: 02.12.2021, 13:07