Lehrer in OWL fordern verlässliche Planung für Schulstart nach Ferien

Zwei Schüler in der Klasse, von hinten fotografiert

Lehrer in OWL fordern verlässliche Planung für Schulstart nach Ferien

  • GEW rechnet nicht mit normalem Unterricht nach Sommerferien
  • Zügige Planung von Landesregierung gefordert
  • Lehrer erwarten verlässliche Rahmenbedingungen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Ostwestfalen-Lippe hält es wegen der Corona-Krise für wahrscheinlich, dass auch nach den großen Sommer-Ferien kein normaler Unterricht möglich ist.

Sie fordert das Land NRW auf, in den Schulen schnellstens die Rahmenbedingungen für den erneuten Schulstart unter Corona-Bedingungen zu schaffen. Stephan Osterhage-Klingler vom GEW-Bezirk Detmold hält zum Beispiel sehr regelmäßige Testungen in Schulen für notwendig, um Infektionsketten möglichst schnell zu erkennen.

GEW fordert Konzepte und Planung

"Gleichzeitig muss natürlich ein Konzept da sein: Wie gehen wir damit um, wenn eine Schule geschlossen wird - und sei es eine Woche, sei es für zwei Wochen, was ja auch immer wieder jetzt auch vorgekommen ist vor den Sommerferien. Da fehlen einfach im Augenblick noch Konzepte und Rahmenpläne, wie damit umzugehen ist", so Osterhage-Klingler.

Auf schnelle Corona-Vorgaben des Landes hoffen in OWL rund 680 Schulen und 23.000 Lehrer.

Kritik am Landesferienprogramm

WDR 5 Westblick - aktuell 09.07.2020 03:42 Min. Verfügbar bis 09.07.2021 WDR 5

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Vergessene Kinder: Homeschooling mit Handicap Westpol 10.05.2020 UT DGS Verfügbar bis 10.05.2021 WDR

Stand: 10.07.2020, 07:21