Solidarische Landwirtschaft: Gemüsegruppe Leissetal

Ein Gewächshaus, wo Jungpflanzen gezogen werden

Solidarische Landwirtschaft: Gemüsegruppe Leissetal

Regionales Gemüse pflanzen, ernten und sich davon ernähren. Das ist die Grundidee der Gemüsegruppe Leissetal. Eine von zwei solidarischen Landwirtschaften in Südwestfalen.

Sie sind Pioniere: Weil sie auf einem Feld im Sauerland Gemüse anbauen. Als Solidarische Landwirtschaftsinitiative. Eine Gemeinschaft, die sich Kosten, Verantwortung, Arbeit und Ertrag teilt.

Ein Mitglied der Initiative arbeitet auf dem Feld

Ein Mitglied erntet Tatsoi - asiatisches Gemüse.

Jedes Mitglied zahlt monatlich 80 Euro an die Initiative und bekommt dafür wöchentlich frisches Gemüse. 74 Mitglieder machen mit. Singles, Paare, Familien, Senioren. Mittlerweile gibt es eine Warteliste.

Erste Ernte im Leissetal

Ein Blick aus der Vogelperspektive auf einen Acker in der Nähe von Bad Fredeburg

Der Acker liegt in der Nähe von Bad Fredeburg.

Im November 2020 hat die Gemüsegruppe im Leissetal begonnen. Nun bringen sie ihre erste Ernte ein. Einen Hektar Fläche beackert die Solidarische Landwirtschaftsinitiative. Und es gibt es ein Gewächshaus, wo Jungpflanzen gezogen werden und Tomaten, Gurken und Paprika wachsen.

Einmal in der Woche holen sich die Mitglieder ihre Gemüsekiste ab. Wenn es gut läuft, bis zu drei Kilogramm regionales Gemüse wöchentlich.

Gemüsekooperative Leissetal 03:15 Min. Verfügbar bis 04.06.2022

Weitere Projekte in Südwestfalen

Auch in Lüdenscheid gibt es eine solidarische Landwirtschaft, die regionales Gemüse pflanzt und erntet. In Iserlohn ist ein weiteres Projekt in Arbeit. Auf dem sogenannten "Stiftungshof" werden noch helfende Hände gesucht, die sich der Gruppe anschließen wollen.

Stand: 04.06.2021, 15:01