Geflügelpest im Kreis Soest: 16.000 Puten in Lippstadt getötet

Geflügelpest im Kreis Soest: 16.000 Puten in Lippstadt getötet 02:40 Min. Verfügbar bis 22.11.2022

Geflügelpest im Kreis Soest: 16.000 Puten in Lippstadt getötet

Die Geflügelpest hat den Kreis Soest erreicht. Insgesamt 16.000 Puten mussten vorsorglich getötet werden. Im gesamten Kreis müssen Geflügelhalter ihre Tiere jetzt in Ställen unterbringen.

Nachdem schon am Donnerstag Fälle der Geflügelpest im Kreis Paderborn bestätigt worden waren, wurde das Virus H5N1 jetzt auch in einem Betrieb in Lippstadt-Dedinghausen nachgewiesen.

Konsequenzen für alle Geflügelhalter im Kreisgebiet

Auf dem betroffenen Hof mussten laut Kreis Soest 8.600 erkrankte Putenhähne und 8.000 Küken vorsorglich getötet werden. Das Virus gilt besonders bei Hühnern und Puten als hochansteckend und gefährlich, bei Sterberaten von bis zu 100%.

Daher gelten im Kreis Soest jetzt strenge Regeln für alle Geflügelhalter. Sie müssen ihre Vögel grundsätzlich in Ställen oder sicheren Schutzvorrichtungen unterbringen. Außerdem gelten in allen Ställen besondere Hygieneregeln.

Hühner und Puten besonders gefährdet

Innerhalb einer Schutzzone rund um den betroffenen Gebiet dürfen Geflügel, Fleisch, Eier, Futtermittel, Dung und Einstreu außerdem nicht mehr aus oder in Betriebe verbracht werden.

Da die Geflügelpest für Hühner und Puten meist schon innerhalb weniger Stunden bis Tage tödlich sei, sollten Halter ihre Tiere genau beobachten und Verdachtsälle dem Kreis melden, betont Kreisveterinär Prof. Dr. Wilfried Hopp.

Stand: 22.11.2021, 19:23