Universität Bielefeld: Projekt für geflohene Wissenschaftler

Gebäude der Uni Bielefeld

Universität Bielefeld: Projekt für geflohene Wissenschaftler

Die Universität koordiniert ein Projekt für geflüchtete Wissenschaftler. 220 gefährdete Forscher werden damit gefördert, die ihre Arbeit an einem sicheren Ort fortführen möchten.

Bei dem Programm machen außerdem Hochschulen aus Griechenland, der Türkei, Bulgarien und der Schweiz mit. Die Uni Bielefeld hat in den vergangenen zwei Jahren bereits rund 40 Wissenschaftler unterstützt, die aus Krisenregionen nach Deutschland gekommen sind. Die Geflüchteten sollen mit dem europaweiten Projekt "Bridge" nun bestmöglich gefördert werden.

Ziel ist es, dass sie eine faire Chance auf eine Rückkehr in Wissenschaft und Beruf bekommen. Unterstützt werden die Forscher zum Beispiel mit Trainings- und Mentoringprogrammen und Netzwerktreffen. Die EU fördert das Projekt zwei Jahre lang mit rund 370.000 Euro. Das Programm startet im Frühjahr.

Stand: 05.01.2018, 06:44