Erinnerung an jüdisches Leben in Drensteinfurt

Ein Backsteinhaus mit hebräischer Schrift am Türrahmen

Erinnerung an jüdisches Leben in Drensteinfurt

Staatssekretär Klaus Kaiser vom NRW-Kultur-Ministerium hat am Freitag Mittag die ehemalige Synagoge in Drensteinfurt besucht. Sie fungiert als Erinnerungsort für jüdisches Leben.

Bei seinem Besuch in der ehemaligen Synagoge stellte der Staatssekretär am Freitag (11.10.2019) weitere Mittel für die Gedenkstätte in Aussicht. Gerade für Schulklassen sei es wichtig, solche Orte wie die ehemalige Synagoge zu haben, in denen die Erinnerung an das jüdische Leben während der Nazi-Diktatur vermittelt wird.

Mahnmal und Erinnerungsort

In der Reichsprogromnacht 1938 wurde das Innere der Synagoge in Drensteinfurt komplett zerstört. SS-Männer aus Werne hatten damals im Betsaal alles kaputt geschlagen. Der heute leere Innenraum soll als Mahnmal wirken. Mitglieder des Fördervereins Alte Synagoge in Drensteinfurt kümmern sich ehrenamtlich um den Erinnerungsort und sorgen dafür, dass das ehemals jüdische Leben dort nicht in Vergessenheit gerät.

Stand: 11.10.2019, 13:58

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