Gedenken in Gescher an verunglückte Straßenwärter

Eine Gedenktafel mit zwei Blumenkränzen

Gedenken in Gescher an verunglückte Straßenwärter

Der Landesbetrieb Straßen NRW hat am Mittwoch an seine im Dienst tödlich verunglückten Mitarbeiter erinnert. Wegen Corona gab es in diesem Jahr nicht wie sonst eine große Gedenkfeier in der Autobahnkapelle in Gescher.

Normalerweise kommen seit mehr als 20 Jahren knapp 400 Leute zur jährlichen Gedenkfeier in Gescher. Wegen Corona fiel das Ganze dieses Jahr etwas kleiner aus, mit einer Schweigeminute und einer Kranzniederlegung.

Ein Bauarbeiter steht vor großen Straßenbaumaschinen und kommuniziert mit einem Headset mit seinen Mitarbeitern.

Die Arbeiter auf der Autobahn leben gefährlich

Der Job auf Deutschlands Straßen birgt viele Gefahren, vor allem, wenn Verkehrsteilnehmer unaufmerksam sind oder sich nicht an Tempolimits halten. Dann passieren die meisten Unfälle. Besonders gefährlich ist die Arbeit an Autobahnbaustellen. 20 Menschen sind seit 1993 während ihrer Arbeit auf den Straßen NRWs gestorben.

Mehr Schutz für Straßenwärter

Um die Mitarbeiter auf den Straßen besser zu schützen, wurden in den vergangenen Jahren Schutzausrüstungen weiterentwickelt und Warnhinweise verbessert. So gibt es jetzt rüttelnde Warnschwellen oder Hinweise per Funk an LKW-Fahrer.

Gedenkminute für verstorbene Straßenwärter und Straßenwärterinnen Hier und heute 18.11.2020 10:39 Min. Verfügbar bis 18.11.2021 WDR

Stand: 18.11.2020, 18:00