Gedenken an getötete Straßenwärter

Vier Männer in orangener Dienstkleidung stehen mit zwei großen Blumensträußen neben einem Denkmal

Gedenken an getötete Straßenwärter

An der Autobahnkapelle im münsterländischen Gescher haben Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßen.NRW am Mittwoch (21.11.2018) ihrer getöteten Kollegen gedacht.

Insgesamt 19 Straßenwärter sind in den vergangenen 25 Jahren landesweit bei ihrer Arbeit durch anderer Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. 511 wurden seit 1993 verletzt. Die Kolleginnen und Kollegen des Landesbetriebs Straßen.NRW haben ihrer am Mittwoch (21.11.2018) bei einer Gedenkfeier gedacht. Die 19 Namen derjenigen, die auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen ums Leben kamen, wurden dabei vorgelesen.

Mehr Rücksicht gefordert

Vier Männer in orangener Dienstkleidung stehen mit gefalteten Händen nebeneinander Neben ihnen steht ein Mann an einem Rednerpult

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Gedenkveranstaltung

An der Autobahn-Kapelle an der A31 bei Gescher kamen mehrere hundert Angehörige und Kollegen zum stillen Gedenken und einer Kranzniederlegung zusammen. Auch NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) nahm an der Gedenkveranstaltung teil. Man wolle zum einen zeigen, dass die Getöteten nicht vergessen sind, zum anderen an alle Verkehrsteilnehmer appellieren, vorsichtig zu fahren und Rücksicht zu nehmen auf die 1.900 Straßenwärter, die täglich in NRW einen gefährlichen Job machen.

Tödliche Unfälle gehen zurück

In den vergangenen Jahren sei die Zahl der tödlichen Unfälle zurückgegangen, dennoch bleibe ein großes Risiko für die Kolleginnen und Kollegen. 2018 war die Zahl der bei der Arbeit verletzten Straßenwärter mit drei so niedrig wie noch nie zuvor. Der Mitarbeiter einer privaten Straßenbaufirma allerdings kam ums Leben.

Stand: 21.11.2018, 14:34