Katharina Pötter und Markus Lewe entzünden gemeinsame das Friedenslicht.

Friedenslicht für die Ukraine leuchtet im Rathaus Münster

Stand: 23.02.2022, 10:51 Uhr

Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe hat am Mittwochmorgen zusammen mit seiner Amtskollegin aus Osnabrück ein Friedenslicht im historischen Friedenssaal des Rathauses entzündet.

Redaktioneller Hinweis: Dieser Beitrag ist entstanden, bevor Russland in die Ukraine einmarschiert ist. Informationen zu aktuellen Entwicklungen gibt es hier:

Lewe macht sich große Sorgen, dass der Ukraine-Russland-Konflikt weiter eskalieren könnte und betonte, eine diplomatische Lösung sei für alle Menschen wichtig.

"Man hat das Gefühl, wir gehen wieder zurück in die Katastrophen des 20. Jahrhunderts. Ein Krieg ist das letzte, was wir brauchen." Oberbürgermeister Markus Lewe

Markus Lewe und Katharina Pötter haben sich bewusst für den Friedenssaal entschieden, um symbolisch ein Friedenssignal zu entsenden. Man müsse die Souveränität akzeptieren und die Territorialität der Staaten berücksichtigen. Man müsse aber auch an die Verhandlungstische zurückkommen, Toleranz und Dialog seien wichtige Grundwerte.

"Wir müssen gemeinsam die globalen Herausforderungen lösen: Den Klimawandel, die sozialen Herausforderungen. Und das wird durch Kriege wieder sehr stark gemindert." Oberbürgermeister Markus Lewe

Durch einen drohenden Krieg verliere man den Fokus auf andere Themen und das Vertrauen späterer Generationen werde nachhaltig geschädigt.