Forensische Klinik in Rheine bleibt dauerhaft

Mann schließt Tor mit Gittestäben ab

Forensische Klinik in Rheine bleibt dauerhaft

  • Rat spricht sich für Klinikumbau aus
  • 68 Plätze für suchtkranke Straftäter
  • Land investiert zwölf Millionen Euro

Die forensische Klinik für psychisch kranke Straftäter in Rheine-Bentlage soll zu einer Dauereinrichtung werden. Dafür hat sich am Dienstagabend (14.01.2020) der Rat ausgesprochen. Die Klinik soll zu einer Einrichtung für suchtkranke Straftäter umgebaut werden.

Plätze werden dringend benötigt

Das Land will die Forensik in Rheine für 30 Jahre anmieten und zwölf Millionen Euro in den Umbau stecken. 68 Plätze sollen entstehen und die werden auch dringend gebraucht. Die Zahl der suchtkranken Straftäter steigt seit Jahren und der schon lange geplante Bau einer Forensik in Hörstel lässt noch immer auf sich warten.

Bürgerinformation geplant

In einem Saal sitzen Menschen mit ihren Laptops im Kreis an Tischen

Im Rat in Rheine gab es keinen Protest gegen die Forensik-Pläne

Im Rat gab es von keiner Partei Protest gegen die Pläne für Rheine. Am 10. März soll es eine Informationsveranstaltung für die Bürger in Rheine geben. Die LWL-Klinik in Rheine bietet zur Zeit 84 gesicherte Plätze für psychisch kranke Straftäter auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne. Sie ist seit 2005 als Übergangseinrichtung in Betrieb.

Stand: 15.01.2020, 10:02