VWS-Urteil teuer für Siegen-Wittgenstein

VWS-Busse

VWS-Urteil teuer für Siegen-Wittgenstein

  • Buslinien-Vergabe war unrechtmäßig
  • Defizitäre Linien in Siegen-Mitte
  • Siegen-Wittgenstein muss Zuschüsse zahlen

Das Verwaltungsgericht Arnsberg hatte am Freitag (26.04.2019) entschieden: Die Vergabe der Buslinien an die Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd war unrechtmäßig. Das Urteil hat nun wohl teure Folgen für den Kreis Siegen-Wittgenstein.

Die VWS werden zwar den Busverkehr weiter betreiben. Ab Sommer 2019 bekommen sie aber erstmals direkte Zuschüsse vom Kreis.

Möglicher Millionenbetrag

Die Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd haben den Busverkehr in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein bisher eigenwirtschaftlich betrieben. Die Kosten mussten sie also durch ihre Einnahmen decken.

Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Arnsberg muss das finanzielle Defizit im Linienbündel Siegen-Mitte künftig aus dem Kreishaushalt gedeckt werden: ein möglicher Millionenbetrag, den die Politiker immer vermeiden wollten.

VWS: Kritik an Arbeitsbedingungen Lokalzeit Südwestfalen 03.04.2019 06:02 Min. Verfügbar bis 03.04.2020 WDR Von Christian Albrecht

Stand: 29.04.2019, 06:40