Flughafen Paderborn/Lippstadt: Sozialplan unterzeichnet

Der Flughafen Paderborn-Lippstadt

Flughafen Paderborn/Lippstadt: Sozialplan unterzeichnet

Bei der Sanierung des Flughafens Paderborn/Lippstadt fallen rund 100 Arbeitsplätze weg. Am Freitag wurde ein Sozialplan für die Betroffenen sowie ein neuer Tarifvertrag für die Feuerwehr unterzeichnet.

Ein Großteil der Mitarbeiter, die ihre Arbeit verlieren, kann in eine Transfergesellschaft wechseln. Das sieht der am Freitag von Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaft unterzeichnete Sozialplan vor. Insgesamt wird das Flughafen-Personal von 170 auf 65 Beschäftigte reduziert. Diejenigen, die weiter angestellt sind, sollen ohne Lohnabschläge weiterarbeiten können.

65 Personen, die nicht übernommen werden, können nach Angaben der Geschäftsführung in eine Transfergesellschaft wechseln, die sie für bis zu ein Jahr bei der Suche nach einer neuen Arbeit unterstützt.

400.000 weniger Fluggäste

Die Verantwortlichen betonen, dass die Sanierung ohne diesen Einschnitt nicht möglich wäre. Mit der Insolvenz in Eigenverantwortung soll der Weiterbetrieb des Flughafens in reduzierter Form gesichert werden. Künftig sollen in Paderborn nur noch rund 300.000 Gäste pro Jahr abfliegen, statt wie bisher 700.000. Es wird aber auch in die Zukunft investiert. So soll ein Hangar für rund eine halbe Million Euro zur neuen Feuerwache umgebaut werden.

Stand: 06.11.2020, 14:33