OWL: Zu wenig Wasser in Flüssen und Bächen

Trockenheit in OWL

OWL: Zu wenig Wasser in Flüssen und Bächen

  • Neue Daten des LANUV
  • Niedrigwasser in Flüssen und Bächen
  • Experten: Situation noch nicht kritisch

Die meisten Bäche und kleineren Flüsse in Ostwestfalen-Lippe führen im Moment zu wenig Wasser. Das geht aus Daten des Landesamtes für Natur und Umweltschutz (LANUV) von Mittwoch (10.07.2019) hervor. Die Situation werde kritisch, sollte es nicht bald regnen, warnt der Naturschutzbund in Detmold.

Besonders schlimm ist es zum Beispiel an der Lutter in Marienfeld (Kreis Gütersloh). Dort ist der Pegel nur noch bei 26 Zentimetern, sonst hat sie zu dieser Zeit mindestens fünf Zentimeter mehr. Wenig Wasser ist derzeit zum Beispiel auch in der Emmer bei Schieder-Schwalenberg und in der Ems bei Hövelhof.

Winter und Frühjahr zu trocken

Grund für das Niedrigwasser: Die Natur konnte sich nicht erholen. Der Winter und das Frühjahr waren laut Naturschutzbund viel zu trocken. Es gab kaum Schnee oder Regen, außerdem wurde es schnell warm.

Fachleute sagen, dass die Situation noch nicht so dramatisch sei wie im vergangenen Spätsommer. Aber noch mal drei Wochen Trockenheit, dann sei dieser Punkt erreicht. Die Folgen: Fische und Amphibien würden sterben - und auch Wasserpflanzen.

Niedrigwasser: Wo bleiben die Fische?

WDR 5 Quarks - Topthemen aus der Wissenschaft 02.11.2018 04:18 Min. WDR 5

Download

Stand: 10.07.2019, 14:00