Beratungsverein beendet Engagement in der Flüchtlingsunterkunft Oerlinghausen

Beratungsverein beendet Engagement in der Flüchtlingsunterkunft Oerlinghausen

  • "Flüchtlingshilfe Lippe" beendet Beratung in Oerlinghausen
  • Wirbel um Mitarbeiterin, die im WDR Kritik an der Unterkunft äußerte
  • Seit Wochen Ärger um die Flüchtlingsunterkunft

Illoyalität von Mitarbeiterinnen dem Land gegenüber lautet der Vorwurf. So hatte eine hauptamtliche Flüchtlingsberaterin in einem WDR-Radiobeitrag vom "Gefängnischarakter" der Oerlinghauser Unterkunft gesprochen.

Verständnis für Unzufriedenheit der Flüchtlinge

Auch hatte sie Verständnis für die Unzufriedenheit der Flüchtlinge geäußert. Weil sie nur 30 Euro Taschengeld im Monat bekämen, sähen sich Flüchtlinge quasi dazu gedrängt, Lebensmittel und Kleidung zu stehlen, so die Mitarbeiterin im Gespräch mit dem WDR weiter.

Mehr Ladendiebstähle

Die Unterkunft in Oerlinghausen war in den Focus der Landesregierung geraten, nachdem es im Umfeld vor allem mehr Ladendiebstähle gab. Und das erst, seit dort ausschließlich Menschen mit geringer Bleibeperspektive untergebracht worden waren. Bei einem Besuch in der Unterkunft in der vergangenen Woche hatte Staatssekretär Andreas Bothe versprochen, die Zusammensetzung der dort Untergebrachten zu überprüfen.

Stand: 30.01.2018, 13:28