Finanzspritze für Gerry Weber

Das Verwaltungsgebäude der Gerry Weber InternationalAG in Halle/Westfalen

Finanzspritze für Gerry Weber

  • 49 Millionen für die Sanierung
  • Investor saniert marode Unternehmen
  • Gläubiger müssen noch zustimmen

Mit einer Investition von gut 49 Millionen Euro soll die insolvente Gerry Weber International AG saniert werden. Der Konzern hat mit dem Frankfurter Finanzinvestor Robus und dem Vermögensverwalter Whitebox eine Vereinbarung geschlossen, dieses Geld zur Verfügung zu stellen.

Investor: Unternehmen sanieren und veräußern?

Das Geschäftsmodell von Robus Capital Managements ist es, marode Unternehmen in Europa aufzukaufen, rentabel zu machen und dann wieder zu veräußern. Die Frankfurter hatten schon vorher große Anteile der Gerry Weber Tochter Hallhuber aufgekauft.

Ostwestfalen: "Gerry Weber" ist pleite Aktuelle Stunde 25.01.2019 03:19 Min. UT Verfügbar bis 30.12.2099 WDR Von Arndt Möller

Gläubiger müssen noch zustimmen

Die Gäubigerversammlung wird voraussichtlich in nächsten Wochen stattfinden und muss den Plänen noch zustimmen. Die Gläubiger sollen auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Sie bekämen dann entweder eine Abfindung in bar oder können zwischen "Finanzinstrumenten zur Werterholung" entscheiden.

Stand: 16.07.2019, 10:37