Finanzloch bei den Zoos im Münsterland

Zoos und Corona Lokalzeit Münsterland 07.01.2021 13:41 Min. Verfügbar bis 07.01.2022 WDR Von Petra Brönstrup

Finanzloch bei den Zoos im Münsterland

Der verlängerte Lockdown macht den Zoos in Münster und Rheine finanziell zu schaffen. Zwar bekommen sie viele Spenden und auch staatliche Hilfen, aber das reicht nicht aus.

Geschlossene Zoos - keine Einnahmen; diese Verluste können mit dem zur Verfügung gestellten Geld nicht ausgeglichen werden. Allein der Allwetterzoo in Münster rechnet für die Monate November und Dezember mit einem Minus von 200.000 Euro.

Finanzierung für Tropenhaus steht

Der Sprecher des Allwetterzoos Münster, Sebastian Rohling, sieht den geplanten Neubau des Tropenhauses dadurch allerdings nicht in Gefahr. Um das 21,5 Millionen teure Projekt umzusetzen, müsse der Zoo 1,5 Millionen selbst aufbringen. Diese Summe sei derzeit noch im Rahmen des Machbaren, sagte er am Donnerstag dem WDR. Den Mammutanteil für den Bau der neuen Tropenhalle finanziere die Stadt Münster.

Rheine bricht Rücklagen an

Im Naturzoo in Rheine sind 2020 durch Eintrittsgelder 1,4 Millionen Euro eingenommen worden. 400.000 Euro weniger als im Jahr davor. Trotz hoher Spendensummen und Unterstützung vom Land: Der Zoo muss seine Rücklagen anbrechen. Dies sagte Zoodirektor Achim Johann. Die Konsequenz: Geplante Investitionen müssten warten.

Zoos und Tierparks in Corona-Zeiten

WDR 5 Westblick - aktuell 07.01.2021 03:01 Min. Verfügbar bis 07.01.2022 WDR 5 Von Sebastian Auer


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Stand: 07.01.2021, 16:01