Umsatzeinbruch bei Feuerwerksveranstaltern

Silvester-Feuerwerk

Umsatzeinbruch bei Feuerwerksveranstaltern

Veranstalter von Silvesterfeuerwerken rechnen mit starken Umsatzeinbrüchen. Beim Bielefelder Veranstalter FlashArt wurden bereits jetzt fast alle Aufträge abgesagt.

Das Feuerwerk am 31.12. - noch hat die Bundesregierung die Tradition für 2020 coronabedingt nicht abgesagt. Jedoch haben viele Veranstalter solcher Feste und Feiern schon früh reagiert und von sich aus Aufträge für Pyrotechnik storniert.

Feuerwerksauftrag für Monaco abgesagt

Und das trifft die Branche hart. Zu den Großen zählt das Bielefelder Unternehmen FlashArt. Normalerweise sorgen sie bei bekannten Festen für die Pyrotechnik, so wie an Silvester für das Fürstenhaus von Monaco. Doch in diesem Jahr rollen keine LKW von Bielefeld dort hin - alles abgesagt.

Umsatzeinbußen von knapp einem Drittel

Feuerwerks-Raketen

Der eigene Feuerwerksverkauf findet in diesem Jahr nur online statt. "Wir rechnen mit weniger als der Hälfte an Umsatz, auch wenn es nicht verboten wird. Wenn doch, laufen wir umsatztechnisch auf Null runter", sagt Geschäftsführer Markus Katterle.

Gerade für die Branche wäre ein Feuerwerksverkauf zu Silvester ein Lichtblick. Das Geschäft rund um den Feiertag macht beim Bielefelder Unternehmen 25-30 Prozent des Jahresumsatzes aus.

Paderborner Pyrotechniker hoffen weiter

Das Paderborner Unternehmen von Ignis Zündtechnik ist optimistisch, dass fest gebuchte Feuerwerksveranstaltungen, wie im Gartenschaupark Bad Lippspringe, doch noch stattfinden können. "Man muss einfach abwarten, was die Politik in den kommenden Tagen beschließt", sagt Inhaber Andreas Hoischen.

Stand: 24.11.2020, 13:48