Feuerwehr Lüdenscheid: Personalengpass löst sich

Ein Feuerwehrauto steht in einer Garage, das Tor ist offen.

Feuerwehr Lüdenscheid: Personalengpass löst sich

  • Mehr Bewerbungen eingegangen
  • Teilweise nur zwei Feuerwehrleute im Rettungswagen
  • 80 Schichten werden eingespart

Noch im April diesen Jahres sah es nicht gut bei der Feuerwehr in Lüdenscheid aus. 14 Leute fehlten damals. Jetzt haben sich die Personalprobleme in den Rettungswagen etwas entspannt. Das geht aus einem Bericht hervor, der am Mittwoch (26.06.2019) im Bau- und Verkehrsausschuss präsentiert wurde. Ein Grund ist die gestiegene Zahl der Bewerber. Ein zweiter: Die ergriffenen Maßnahmen haben geholfen.

Einige Feuerwehrleute arbeiten mehr

Zwei Feuerwehrleute ziehen sich ihre Schutzanzüge an.

Feuerwehrleute in Lüdenscheid

So werden auf einigen Rettungswagen übergangsweise nur zwei, statt bisher drei Feuerwehrleute eingesetzt. Sie haben sich bereit erklärt, mehr Stunden in der Woche zu arbeiten. Vom Gesetzgeber ist das erlaubt. So können 80 Schichten eingespart werden. Acht Feuerwehrbeamte wurden entsprechend geschult.

Freiwillige Feuerwehrleute könnten helfen

Außerdem wurden einige Feuerwehrbeamte befördert und bekommen mehr Lohn. Sie haben zusätzlich eine Ausbildung zum Notfallsanitäter abgeschlossen. Zurzeit wird geprüft, ob am Wochenende freiwillige Feuerwehrleute gegen Bezahlung die Feuerwehrbeamten unterstützen und ein privater Rettungsdienst noch weitere Schichten übernimmt.

Anfang des Jahres hatten viele Feuerwehrleute ihren Job in Lüdenscheid gekündigt und bei den Wehren in Iserlohn, Hagen oder Dortmund angeheuert – wegen besserer Bezahlung.

Stand: 26.06.2019, 18:51