Familie vergisst Sohn auf Rastplatz nahe Porta Westfalica

Autobahnschild

Familie vergisst Sohn auf Rastplatz nahe Porta Westfalica

Die Bielefelder Autobahnpolizei hat am Wochenende auf einem Rastplatz bei Porta Westfalica einen Elfjährigen eingesammelt, den seine Familie nach einem Stopp dort vergessen hatte.

Der Vorfall war schon am Samstag, wurde aber erst am Montag bekannt. Laut Polizei war ein Familienvater aus Braunschweig mit seinen drei Kindern unterwegs und hatte für eine Toilettenpause den Rastplatz "Papenbrink Nord" an der Autobahn zwei angesteuert; der liegt kurz vor der Landesgrenze von Niedersachsen Richtung NRW, nahe Porta Westfalica.

Filius schleicht sich unbemerkt aus dem Auto

Auf dem Platz hatte sich das Kind dann unbemerkt aus dem Auto geschlichen. Nach der Weiterfahrt fiel aber erst nach vielen Kilometern auf, dass der Junge im Wagen fehlte - als das jüngste Kind nach seinem großen Bruder fragte.

Zu diesem Zeitpunkt stand die Familie schon 50 Kilometer entfernt in einem Stau; dort hatte ein Auto gebrannt; die Strecke war voll gesperrt.

Polizei findet den Jungen wohlbehalten

Der alarmierten Polizei konnte der Vater aber nur den Rastplatz beschreiben - dessen genauen Namen hatte er sich nicht gemerkt. Die Beamten wussten trotzdem, wo sie suchen mussten, und trafen den vermissten Elfjährigen wohlbehalten an Ort und Stelle an.

Happy End auf der Autobahnwache Herford

Der Kleine habe "geduldig gewartet", so die Polizei, die ihn zur Autobahnwache Herford mitnahm. Dort konnte ihn sein Vater kurz später "dankbar und glücklich wieder in die Arme schließen".

Stand: 09.08.2021, 15:41