Film-Geld in Münster, Senden und Coesfeld im Umlauf

Ein Filmgeldschein, gekennzeichnet durch die Aufschrift 'Movie Money'

Film-Geld in Münster, Senden und Coesfeld im Umlauf

  • 70 Scheine in Münster aufgetaucht
  • Polizei ermittelt gegen Coesfelder
  • Falschgeld nicht weiterverwenden

Nachdem an zwei Schulen in Coesfeld und Senden sogenanntes Movie Money aufgetaucht ist, warnt nun auch die Polizei Münster vor dem Falschgeld. Die Fälle häufen sich, sagt Andreas Bode von der Polizei. Seit Oktober seien im Stadtgebiet etwa 70 solcher Scheine aufgetaucht.

Kein Kavaliersdelikt

Die Geldscheine werden normalerweise für Filmproduktionen genutzt. Wer es aber öffentlich in Umlauf bringt, macht sich strafbar.

Auch im Kreis Coesfeld ermittelt die Polizei. Ein 19-Jähriger Coesfelder wurde überführt. Er hatte das Requisitengeld in der Schule dabei und wollte damit einen Kumpel foppen. Die Polizei warnt aber: Das ist kein Dumme-Jungen-Streich. Wenn die Ermittler dem Schüler nachweisen können, dass er das Flaschgeld in Umlauf bringen wollte, wäre das Geldwäsche.

Falschgeld zur Polizei bringen

Die Requisitenscheine sind bei genauerem Hinsehen leicht als Falschgeld zu identifizieren: "Movie Money" steht darauf und der Hinweis "Kein legales Geld". Wem ein solcher Schein unterkommt, sollte ihn zur Polizei bringen. Von dort geht er zur Bundesbank, die die Scheine analysiert und auf eventuelle Zusammenhänge überprüft.

Vorsicht, Falschgeld Hier und heute 04.12.2019 05:01 Min. Verfügbar bis 04.12.2020 WDR Von Uwe Dietz

Stand: 12.02.2020, 19:10