Lkw stoppt Falschfahrer auf A2 bei Rheda-Wiedenbrück

Symbolbild: Autobahnverkehr bei Nacht

Lkw stoppt Falschfahrer auf A2 bei Rheda-Wiedenbrück

  • Sattelzug bremst Falschfahrer aus
  • Warnung im Verkehrsfunk gehört
  • 10 Kilometer in falscher Richtung auf A2

Zeugen hatten der Polizei am Donnerstagabend (13.02.2020) einen belgischen Lieferwagen gemeldet, der auf der falschen Fahrbahn der Autobahn 2 in Nordrhein-Westfalen unterwegs war. Die Gefahr wurde daraufhin im Verkehrsfunk gemeldet. Ein 61-jähriger Lastwagenfahrer, der mit einem Sattelzug aus Dortmund unterwegs war, hörte die Nachricht.

Wagemutiges Manöver stoppt Falschfahrer

Als er bei Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh die Scheinwerfer des Falschfahrers auf sich zufahren sah, brachte er den Lieferwagen mit einem waghalsigen Manöver zum Stehen: Er stoppte seinen Sattelzug und stellte ihn auf dem Standstreifen so ab, dass der 64-jährige Führer des Lieferwagens anhalten musste – laut Polizei eine mutige, aber auch gefährliche Aktion.

Zehn Autobahn-Kilometer in falscher Richtung

Der "Geisterfahrer" konnte nach der Aktion des Lkw-Fahrers von der Autobahnpolizei, die den Mann bereits verfolgt hatte, kontrolliert werden. Ihm wurde Blut abgenommen und sein Führerschein wurde sichergestellt, teilt die Polizei mit. Es gebe Hinweise, dass er den Lieferwagen unter Medikamenteneinfluss gesteuert hatte, so ein Polizeisprecher

Zehn Kilometer war der Lieferwagen vorher auf der falschen Fahrspur der Autobahn in Nordrhein-Westfalen unterwegs gewesen. Verletzte gab es ersten Erkenntnissen zufolge nicht.

Stand: 14.02.2020, 12:04