Spezialfahrzeug prüft Radwege in Ostwestfalen-Lippe

Ein Messfahrzeug erfasst den Zustand von Radwegen

Spezialfahrzeug prüft Radwege in Ostwestfalen-Lippe

In einem Pilotprojekt will Straßen.NRW den Zustand von Radwegen in Ostwestfalen-Lippe erfassen. Ein spezielles Fahrzeug fährt dazu bereits durch den Kreis Gütersloh.

Das Quad-ähnliche Gefährt ist technisch bestens ausgerüst, denn es hat Laserscanner an Bord, die die Oberflächen der Fahrbahn abtasten. Daraus ergibt sich ein Profil, während Kameras vorne und hinten am Fahrzeug alle fünf Meter Bilder der Wege machen.

Ziel: Radweg-Sanierung zügiger angehen

Unebenheiten, Bodenwellen, Risse und Baumwurzeln: Möglichst kein Schaden soll dem Hightech-Mobil und den Prüfern entgehen.

Mehr als 900 Kilometer Radwege in Ostwestfalen-Lippe wollen sie unter die Lupe nehmen und dokumentieren. Ziel ist, die Sanierung von Radwege schneller und besser anzugehen.

Störfaktor Wetter

Wann die Spezialisten einen Radweg prüfen und abfahren, entscheidet auch das Wetter. Zu viel Laub, Regen oder Schnee stören nämlich die Erfassung.

Landesweiter Radwege-Check geplant

Auf Autobahnen und Bundesstraßen sind solche Messungen lange üblich. Nun sind die Radwege dran, und Pilotregion ist OWL.

Nächstes Jahr sollen dann 7.000 Kilometer in ganz NRW erfasst werden. Erste Erste Ergebnisse sollen bis zum kommenden Frühling vorliegen.

Stand: 22.10.2020, 14:17