Extremismus-Prävention an OWL-Schulen wird gestärkt

Verfassungsschüler im Unterricht

Extremismus-Prävention an OWL-Schulen wird gestärkt

  • Extremismus-Prävention an Schulen im Land
  • Sieben zusätzliche Stellen in OWL
  • Beratung bei extremistischen Vorfällen

Das Land NRW unterstützt Schulen beim Kampf gegen Extremismus. Alle Kreise in Ostwestfalen-Lippe und die Stadt Bielefeld bekommen ab dem kommenden Jahr fachliche Hilfe bei den Schul-Beratungsstellen.

Gewaltprävention und Stärkung des Demokratieverständnisses

Sieben zusätzliche Stellen werden bis Februar kommenden Jahres geschaffen. Die pädagogischen Fachkräfte sollen die Schulen beraten, wenn es zu antisemitischen, links- oder rechtsextremen sowie islamistischen oder salafistischen Vorfällen gekommen ist. Außerdem sollen Fachleute Gewaltprävention betreiben und mit Konzepten das Demokratieverständnis der Jugendlichen stärken.

Gute Resonanz auf Stellenausschreibung

Bis Ende September konnten sich Lehrer für die sieben Stellen in der Region bewerben. Die Resonanz sei gut gewesen, so die Bezirksregierung in Detmold. Extremismus-Fachleute mussten die Bewerberinnen und Bewerber nicht sein – sie würden später entsprechend qualifiziert.

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt landesweit 54 zusätzliche Kräfte zur Extremismus-Prävention an Schulen ein.

Stand: 04.10.2019, 10:09