Erzbistum Paderborn: Kirchensteuer-Einnahmen sinken

Generalvikar Alfons Hardt (l.) und Diözesanökonom Dirk Wummel präsentieren den Finanzbericht 2019 des Erzbistums Paderborn

Erzbistum Paderborn: Kirchensteuer-Einnahmen sinken

Das Erzbistum Paderborn rechnet in diesem Jahr mit 41 Millionen Euro weniger Kirchensteuereinnahmen - zehn Prozent weniger als im Jahr 2019.

Im kommenden Jahr werden die Kirchensteuereinnahmen wohl noch geringer sein, hieß es auf der digitalen Bilanz-Pressekonferenz.

Erzbistum erwirtschaftet 546 Millionen Euro

Die wirtschaftliche Lage sei schwer abschätzbar. Niemand könne jetzt schon erkennen, wie sich die Konjuktur in der Corona-Situation weiter entwickeln würde. Kirchensteuern hängen von der Lohnsteuer ab.

Im vergangenen Jahr hat das Erzbistum fast 546 Millionen Euro erwirtschaftet, drei Viertel davon über die Kirchensteuer. Ausgegeben wurde das Geld für rund 500 Kindertagesstätten, Seelsorge, Kirchengemeinden und Schulen sowie für die rund 3.000 Beschäftigten.

Rund 90 Millionen Euro Gewinn

Übrig blieb im Jahr 2019 ein Gewinn von rund 90 Millionen Euro. Damit will das Erzbistum die in diesem Jahr entstandenen Verluste durch Corona ausgleichen; auch eine Finanzhilfe für Studierende gehört dazu.

Erzbistum Paderborn legt noch mehr Reichtum offen

WDR 5 Diesseits von Eden 06.09.2020 03:39 Min. Verfügbar bis 04.09.2021 WDR 5 Von Theo Dierkes


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Stand: 11.11.2020, 13:59