Landrat glaubt an den Erhalt der Schlaganfall-Station in Borken

Einganstür Schlaganfallzentrum

Landrat glaubt an den Erhalt der Schlaganfall-Station in Borken

Nach einem Gespräch mit dem NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann glaubt der Landrat des Kreises Borken Kai Zwicker daran, die Schlaganfall-Station in Borken erhalten zu können.

Die sogenannte Stroke-Unit im Borkener Krankenhaus ist durch finanzielle Rückforderungen der Krankenkassen in ihrer Existenz bedroht. Schlaganfall-Patienten aus Borken können im Notfall nicht schnell genug in die nächste Neurochirurgie nach Recklinghausen gebracht werden. Erlaubt seien für den Transportweg eines solchen Notfalls maximal 30 Minuten.

Der Kreis Borken und das Land wollen nun durch spezielle Ampelschaltungen die Fahrzeit nach Recklinghausen verkürzen. Sollten sich die Krankenkassen darauf nicht einlassen, prüfe Minister Laumann, ob das Krankenhaus in Borken eine eigene Neurochirurgie bekommen könne, sagte Landrat Zwicker am Dienstag (22.01.2019) dem WDR.

Eine Petition für den Erhalt der Schlaganfall-Station haben bis Montag (21.01.2019) mehr als 22.000 Menschen unterzeichnet.

Stand: 22.01.2019, 18:58