Übergangsregelung für Wisentprojekt: Freilebende Herde wird eingezäunt

Freie Wisente werden eingezäunt 00:51 Min. Verfügbar bis 27.03.2020

Übergangsregelung für Wisentprojekt: Freilebende Herde wird eingezäunt

Für das Wisent-Auswilderungsprojekt ist am Mittwoch (27.03.2019) eine Übergangsregelung vereinbart worden. Danach sollen die Tiere in Zukunft in einem eingezäunten Gebiet von etwa 1.500 Hektar bleiben.

Der Vorschlag stammt von NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. Am Mittwoch (27.03.2019) hat sie darüber mit der Koordinierungsgruppe beraten. Damit soll der Streit mit den Waldbauern im Sauerland beigelegt werden.

Fütterungen sollen Wisente im Gebiet halten

Das neue Projektgebiet ist auf Sauerländer Staatswald und Flächen der Bad Berleburger Rentkammer begrenzt. Die hatte das Auswilderungsprojekt immer unterstützt. Die Wisente sollen mit Fütterungen einen Anreiz bekommen, in dem Gebiet zu bleiben, heißt es in einer Pressemitteilung. Außerdem ist geplant, das Gebiet so einzuzäunen, dass andere Wildtiere durchkommen. Wanderwege, wie der Rothaarsteig und der Wald-Skulpturen-Weg, bleiben geöffnet.

Waldbauern und Wisentverein haben dem Kompromiss zugestimmt. Er soll drei bis fünf Jahre gelten. Danach wird neu entschieden, wie es mit der Auswilderung weiter geht.

Stand: 27.03.2019, 17:19