Ein Jahr nach dem Lückenschluss der A33: Was hat sich verändert?

A33 vor der Eröffnung

Ein Jahr nach dem Lückenschluss der A33: Was hat sich verändert?

Seit genau einem Jahr ist die Autobahn 33 von OWL bis Niedersachsen durchgehend befahrbar. Verkehrsströme und Lärm in der Region haben sich seitdem erheblich verändert.

Wer beispielsweise von Steinhagen im Kreis Gütersloh in das niedersächsische Osnabrück fahren will, kann das inzwischen komplett auf der A33 machen. Wie erwartet nutzt vor allem der Fernverkehr die Autobahn - und kann auf die parallel laufende Bundesstraße 68 verzichten.

Geteilte Meinung in den angrenzenden Orten

Zwar wurden wegen Corona die Verkehrszahlen in diesem Jahr nicht wie geplant erhoben, die Menschen rund um Halle und Borgholzhausen spüren die Veränderungen vor ihrer Hasutür aber ganz genau. Diejenigen, die an der Bundesstraße leben, sind froh über weniger Stau und mehr Ruhe, seitdem die Autobahn nach langer Planung endlich eröffnet wurde.

Lärm macht Anwohnern zu schaffen

Doch die, die neben der Autobahn wohnen, sind frustriert. Viele sind ausgezogen und haben ihre Häuser verkauft. Vor allem der Lärm mache den Menschen mehr zu schaffen als vorher gedacht, berichten Anwohner. Forderungen nach mehr Lärmschutz oder einem Tempolimit auf der Autobahn wurden bisher abgelehnt.

In Borgholzhausen wurde am 18.11.2019 der letzte Abschnitt der A33 eröffnet. Fast 60 Jahre wurde die Autobahn geplant und gebaut.

Stand: 18.11.2020, 06:23