Zwei neue Bundesbeauftragte aus Ostwestfalen-Lippe

Burkhardd Blienert

Zwei neue Bundesbeauftragte aus Ostwestfalen-Lippe

Der Paderborner SPD-Politiker Burkhard Blienert ist zum neuen Drogenbeauftragten der Bundesregierung berufen worden. Er gilt als Vorkämpfer für die Legalisierung von Cannabis. Neben Blienert wurde noch ein Politiker aus OWL zum Bundesbeauftragten ernannt.

Am Mittwoch ist der Kreisvorsitzende der SPD-Paderborn, Burkhard Blienert, offiziell ernannt worden. Innerhalb der SPD ist Blienert als Vorkämpfer für die Legalisierung von Cannabis bekannt. Diese will die Ampelkoalition auf den Weg bringen.

Blienert will neu gedachte Drogenpolitik

"Die Drogen- und Suchtpolitik muss in vielen Bereichen neu gedacht und neu gestaltet werden", sagte Blienert am Mittwoch. Er erklärte, alte Denkmuster müssten aufgebrochen werden. Statt Strafen müsse es mehr Hilfen in der Drogen- und Suchtpolitik geben.

Drogenpolitischer Sprecher zwischen 2013 und 2017

Zwischen 2013 und 2017 war Burkhard Blienert Abgeordneter des Bundestags. In der Zeit war er drogenpolitischer Sprecher der Fraktion und Mitglied im Gesundheitsausschuss. Er hatte sich als einer der ersten Sozialdemokraten für einen Kurswechsel in der Drogenpolitik ausgesprochen.

Blienert ist 55 Jahre alt und im ostwestfälischen Delbrück (Kreis Paderborn) aufgewachsen, verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist bei einer großen Krankenkasse beschäftigt.

Die CSU-Politikerin Daniela Ludwig war zwischen 2019 und 2022 Drogenbeauftragte des Bundes.

Stefan Schwartze neuer Patientenbeauftragter

Stefan Schwartze

Der SPD-Abgeordnete Stefan Schwartze ist neuer Patientenbeauftragter der Regierung. Der 47-Jährige zog als Direktkandidat des Wahlkreises Herford/Minden in das Parlament ein und sitzt seit 2009 im Bundestag.

Schwartze ist gelernter Industriemechaniker und war zuletzt im Petitionsausschuss des Bundestags tätig.

Stand: 13.01.2022, 07:45