Steigende Drogenwerte in Dülmens Abwasser

Kokain

Steigende Drogenwerte in Dülmens Abwasser

  • Studie untersucht Drogen im Abwasser
  • Rückschlüsse auf Rauschgiftkonsum
  • Kokainwert stark gestiegen

In Dülmen steigt offenbar der Kokain-Konsum. Darauf deutet eine Studie hin, in der eine EU-Agentur die Abwässer von rund 70 Städten in 14 europäischen Ländern auf Drogenrückstände untersucht hat. Bei der Analyse der Abwässer können Forscher ermitteln, welche Drogen von den Menschen ausgeschieden wurden und so Rückschlüsse auf den Drogenkonsum ziehen.

Deutlich mehr Kokain festgestellt

In Dülmen ergab die Untersuchung, dass die Konzentration von Kokain im Abwasser im vergangenen Jahr erneut gestiegen ist. Sie hat sich seit 2015 verdreifacht. Bei Ecstasy sind die Werte annähernd gleich geblieben. Dagegen ist die Amphetamin-Konzentration im Abwasser von Dülmen gesunken.

In der Studie der EU-Agentur wurden deutschlandweit die Abwässer von insgesamt 16 Städten analysiert. Aus NRW ist nur noch Dortmund mit dabei. Hier lag der Wert für Kokain mehr als vier Mal so hoch wie in Dülmen, der für Ecstasy war doppelt so hoch.

Stand: 26.03.2019, 11:17