Drachenfliegerabsturz: Einigung bei Streit um Einsatzkosten

Drachenflieger in der Luft

Drachenfliegerabsturz: Einigung bei Streit um Einsatzkosten

Der Kläger und die Stadt Porta Westfalica haben sich auf einen Vergleich geeinigt. Der Pilot muss nun 2.750 Euro und damit einen Teil der Rettungskosten bezahlen.

Grund für den Rettungseinsatz war ein Drachenfliegerpilot, der vor einigen Jahren in einem Baum gelandet war und von der Feuerwehr gerettet werden musste. Er weigerte sich einen Teil der Kosten zu bezahlen und klagte gegen die Stadt.

Während der Verhandlung war deutlich geworden, dass einzelne Kosten des Einsatzes von der Stadt nicht richtig begründet wurden. Zuvor sollte der Pilot des Drachenfliegers die Kosten von 4.150 Euro übernehmen. Die Summe sei ursprünglich noch höher gewesen. Die Stadt hatte die Forderung bereits vor der Verhandlung reduziert.

Drachenflieger in Baum gelandet

Der Einsatz liegt bereits fünf Jahre zurück. Im August 2016 war der Drachenflieger kurz nach dem Start an der Wittekindsburg in Porta Westfalica in einem Baum gelandet. Er hatte offenbar eine sehr starke Windböe nicht richtig eingeschätzt. Die Feuerwehr rückte aus, um den damals 44-Jährigen zu bergen.

Es kamen aber nicht nur Höhenretter, sondern auch schwere Feuerwehr-Fahrzeuge. Und genau diesen Einsatz von schweren Fahrzeugen der Feuerwehr hätte die Stadt nicht ausreichend begründet und in Rechnung stellen dürfen.

Drachenflieger wollte nur Höhenretter zahlen

Die Feuerwehr hätte wissen müssen, dass diese Fahrzeuge in dem unwegsamen Gelände nicht zu ihm vordringen konnten, war der Vorwurf des Piloten. Zahlen wollte der Drachenflieger den Einsatz zwar, aber eben nur für die Höhenretter. Nun einigten sich die Parteien auf die Kosten von 2.750 Euro für den Piloten.

Stand: 13.10.2021, 18:34