Steuerverfahren gegen Imbiss-Betreiber aus Werdohl

Dönerfleisch am Spieß

Steuerverfahren gegen Imbiss-Betreiber aus Werdohl

  • Schwarz geliefertes Dönerfleisch
  • Steuerschaden von über 300.000 Euro
  • Prozess vor dem Landgericht Hagen

Zwischen 2009 und 2015 soll der 34-jährige Mann in seiner Dönerbude in Werdohl schwarz geliefertes Dönerfleisch verkauft haben. Da seine eigenen Kosten dadurch niedriger waren, soll der Betreiber seine Einnahmen beim Fiskus geringer dargestellt haben, um nicht aufzufliegen.

Landgericht Hagen

Laut Anklage soll er einen Steuerschaden von über 300.000 Euro verursacht haben. Ab Montag (06.05.2019) muss sich der Imbiss-Betreiber wegen Steuerhinterziehung vor dem Hagener Landgericht verantworten.

Beihilfe zur Steuerhinterziehung

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten auch vor, Anbietern durch die Abnahme der schwarz gelieferten Dönerspieße bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Zwei Händler wurden bereits zu Haftstrafen von bis zu drei Jahren und neun Monaten verurteilt.

Prozess gegen Dönerbuden-Betreiber

00:31 Min. Verfügbar bis 06.05.2020

Stand: 06.05.2019, 10:22