Gullydeckel-Prozess Bad Berleburg: Angeklagter belastet

Gullydeckel-Prozess Bad Berleburg: Angeklagter belastet

Im Prozess um den Gullydeckel-Anschlag auf einen Zug bei Bad Berleburg haben sich Sachverständige geäußert. Viele der DNA-Spuren an den Seilen sind demnach vom Lokführer selbst. 

DNA-Spuren am Seil

Die Beweisstücke wurden von verschiedenen Wissenschaftlern untersucht. Der Angeklagte gibt an, die Seile nach dem Aufprall berührt zu haben. Allerdings sind auch DNA-Spuren in zwei Metern Höhe gefunden worden.

Verteidiger und Angeklagter sitzen mit Masken im Amtsgericht Bad Berleburg

Der angeklagte Lokführer beim Prozessauftakt

Außerdem wurden im Auto des Angeklagten und an seinen Handschuhen Faserspuren gefunden. Für den Sachverständigen ist es deshalb sehr wahrscheinlich, dass die Sachen in dem Auto transportiert wurden.

Angeklagte bestreitet die Tat

Auch die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Lokführer den Anschlag selbst vorgetäuscht hat. Der Angeklagte bestreitet das.

In einer früheren Fassung hieß es, vor Gericht stehe der Zugführer. Wir haben den Fehler korrigiert.

Stand: 25.09.2020, 16:34