Bielefelder DITIB-Vorsitzender behält Integrationspreis

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Bielefelder DITIB-Vorsitzender behält Integrationspreis

  • Foto am Grab eines rechten Politikers
  • Clausen: Adil Önder parteiübergreifend engagierter Mann
  • Vorsitzender sei nicht als demokratiefeindlich bekannt

Der Bielefelder Adil Önder behält den Bielefelder Integrationspreis. Er hatte sich im Urlaub am Grab eines rechten türkischen Politikers fotografieren lassen und war dafür kritisiert worden.

Oberbürgermeister Pit Clausen verweist auf die Entscheidung der Jury. Die wolle ihm den Integrationspreis nicht entziehen, so Clausen. Außerdem kenne er Adil Önder schon seit Jahren als parteiübergreifend engagierten Mann.

Foto am Grab des Gründers der Grauen Wölfe

Der DITIB-Vorsitzende der ältesten Moschee in Bielefeld hatte sich am Grab des Gründers der Grauen Wölfe ablichten lassen. Die Organisation wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Trotzdem betont Pit Clausen, Adil Önder sei ihm nicht als radikal oder demokratiefeindlich bekannt.

Der WDR hat allerdings auch Informationen, dass es möglicherweise noch ein Gespräch mit Adil Önder geben soll.

Stand: 09.01.2019, 07:50

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