Gefährliche Arnsberger Alt-Deponie wird untersucht

Mülldeponie Arnsberg

Gefährliche Arnsberger Alt-Deponie wird untersucht

Die stillgelegte Zellstoff-Deponie bei Arnsberg-Oeventrop wird mit Bohrungen untersucht. Das gab der Landesbetrieb Wald und Holz am Donnerstag (21.02.2019) bekannt. Die Deponie droht, ins Ruhrtal abzurutschen.

Die Experten wollen herausfinden, ob der Müll verbrannt werden kann. Oder ob er auf eine Sondermülldeponie gefahren werden muss. Frühestens 2020 sollen die 250.000 Kubikmeter Müll abgetragen werden.

Nicht giftig, aber stinkend

Das Land NRW rechnet mit Kosten von 30 Millionen Euro. Von der verursachenden Firma ist nichts mehr zu holen - sie ist insolvent.

Der Landesbetrieb betont, dass der Zellstoffmüll nicht giftig sei. Die faulenden Holzfasern setzen aber Methan frei, weswegen es in dem betroffenen Waldstück nach faulen Eiern stinkt. Deswegen soll auch geklärt werden, wie die Geruchsbelästigung während des Abbaggerns in Grenzen gehalten werden kann.

Stand: 21.02.2019, 16:23

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